Gerade in der heutigen Zeit, in der wir uns so weit von der Natur und ihren Vorgängen entfernt und entfremdet haben, ist es umso wichtiger, wieder ein Gespür für den Wechsel der Jahreszeiten und ihre verschiedenen Stimmungen zu bekommen und sie bewußt zu erleben.
Indem wir die Jahreskreisfeste feiern, die jeweils einen bestimmten Abschnitt auf dem Rades des Jahres, aber auch im Leben eines Menschen markieren und symbolisch die Grundstimmung der Natur wie auch unsere eigene zum Ausdruck bringen - sind wir Menschen doch ein Teil vor ihr -, bringen wir unseren Geist und unseren Körper wieder in Einklang mit der Natur.
Hier geht es darum sich mit Gleichgesinnten zu treffen schöne Rituale zelebrieren und anschließend gemeinsam Feiern- das Feiern gehört zu jedem keltischem Ritual.

| 1. November | 21. Dezember | 1. Februar | 21. März | 1. Mai | 21. Juni | 1. August | 21. September |
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Herbst Tag und Nachtgleiche 2011 Mabon

Bald ist es wieder soweit wir feiern die Sommersonnenwende auch einfach genannt das Erntedankfest.
Die Herbsttagundnachtgleiche findet jedes Jahr zwischen dem 20. und dem 23. September statt.
In dieser Zeit sind Tag und Nacht einmal mehr gleich lang. Von diesem Zeitpunkt an, wird die kalte Nacht mehr und mehr über den Tag dominieren und das Sonnenlicht schwindet.
Die Ernte, welche von Mutter Erde gespendet worden ist, wurde gerade eingebracht. Sie diente als Vorrat für die kalte Winterszeit und war für die Menschen damals überlebenswichtig.
Für unsere Ahnen und auch heute noch für ländliche Völker, war die Zeit zwischen Lughnasadh und Alban Elued eine intensive Arbeitszeit.

Waren die Früchte und das Getreide einmal reif, so mussten sie geerntet werden oder sie wären für immer verloren gewesen. Verlorenes Getreide hätte wahrscheinlich für einige Menschen den Tod zur Folge gehabt. Es war wichtig, dass an jenen Tagen hart gearbeitet wurde, um das Getreide und die Früchte noch vor Einbruch des Winters in Sicherheit zu bringen.
Wenn die harte Arbeit getan und die Ernte in die Vorratskammern geschafft worden war, dann waren die Menschen bereit, die Herbsttagundnachtgleiche zu feiern. Es war eine Zeit, in der die Menschen dankbar waren und froh, dass sie ihre Ziele erreicht hatten. Die Herbsttagundnachtgleiche war eine Möglichkeit für einmal inne zu halten, sich zu entspannen und glücklich zu sein – und diese Freude mit der Familie und Freunden zu teilen.
Für uns, wie auch für unsere Ahnen, ist es eine Zeit, dankbar zu sein für den Erfolg, welchen wir uns erarbeitet haben. Es ist die Zeit, sich auszuruhen und die Freude über das Erreichte mit unseren Familien und unseren Freunden zu teilen.

Wir werden auch dieses Jahr wieder ein kleines Erntedankfest bei uns zuhause feiern und ein paar gute Freunde dazu einladen, gemeinsam werden wir es uns gutgehen lassen und für alles was uns das Jahr gebracht hat bedanken.
Wir blicken zurück um eine Bestandsaufnahme zu machen.
Was wurde begonnen und noch nicht beendet, welche Projekte sind noch offen, was muss noch getan werden?
Die Herbsttagundnachtgleiche markiert den Abschluss der Ernte, es wird gedankt für den Überfluss der Früchte der Natur.
Es ist die Zeit für Initiation und Besinnung.
Es ist aber auch die Zeit für Entscheidungen und für das Sammeln von Kräften, die für den herannahenden Winter benötigt werden.
Eine Zeit des Wandels und des Loslassens, so wie die Blätter der Bäume sich verfärben und zu Boden fallen und die Zugvögel davon ziehen
Ich wünsche Euch allen ein schönes Fest
Litha – die Mittsommernacht.
Ein Sonnenfest, das zwischen dem 21. und dem 23. Juni jeden Jahres schwankt. Es hat sich eingebürgert, Litha am 21. Juni, unserem kalendarischen Sommeranfang, zu feiern.
An Litha haben wir die kürzeste Nacht und den längsten Tag des Jahres.
Es wird ausgelassen getanzt, die Liebenden halten sich an den Händen und springen gemeinsam über das Feuer. Das ist ein Garant für die Liebe und bringt gleichzeitig Glück und Gesundheit.
Ebenso wie zu Samhain kann man alles, was einen bedrückt, aufschreiben und den Zettel im Mittsommerfeuer verbrennen. Ein anschließender Sprung über das Feuer soll reinigen und alles Negative weichen lassen.
Es ist ein Fest zu Ehren des Sonnengottes, der an diesem Tag seine stärkste Kraft hat, aber nun allmählich langsam wieder zurück in die dunkle Welt geht. Darum werden auch oftmals große Strohkränze entzündet. Sie sollen ein Zeichen dafür sein, dass die Sonne nun mehr und mehr abnimmt.
Aber überall wird das Fest fröhlich und ausgelassen gefeiert. Frische Blumenkränze aus z.b. Johanniskraut, Kamille, Lavendel und allem, was zu dieser Zeit blüht, schmücken das Haar der Frauen.
Den Altar kann man zu Litha mit all den Farben der prachtvollen Natur gestalten. Rote, gelbe, blaue und grüne Decken, Blumen und Kerzen passen sehr gut. Gelbe Blumen und Blüten wie z. B. Kamille, Johanniskraut, Sonnenblumen sind sehr hübsch auf dem Altar anzusehen. Eine kleine Schale mit dem Obst der Jahreszeit bildet einen köstlichen Mittelpunkt.
